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Rotary Lobe Blowers R Series- Brochure

Bedienungsanleitung Deutsch für Grundeinheiten und Kompakteinheiten der SHARK-Baureihe B 853 2.5.2004 Gardner Denver Schopfheim GmbH Postfach 1260 • 79642 SCHOPFHEIM / GERMANY Phone 07622/392-0 • Fax 07622/392300 er.de@gardnerdenver.com www.gd-elmorietschle.com Rietschle Thomas GmbH + Co. KG Seite 2 / 24 Inhaltsverzeichnis1. Einleitung 1.1. Basis-Informationen 1.2. Symbole in dieser Bedienungsanleitung 2. Lieferung, Transport und Lagerung 2.1. Lieferung und Erhalt der Ware 2.2. Handling 2.3. Lagerung 3. Aufstellung und Montage 3.1. Montagehinweise 3.2. Notwendiger Platz für Montage und Betrieb 3.3. Verankerung von Gebläse und Schallhaube 3.4. Anschluss der Rohrleitung 3.5. Instruktionen für den Anschluss an die Stromversorgung 3.6. Montage des Riementriebes 3.7. Hinweise zum Betrieb 3.8. Hallenbelüftung 4. Maschine 4.1. Beschreibung Grundeinheit 4.2. Beschreibung Kompakteinheit 4.3. PVO kombiniertes Sicherheits- und Anlaufventil 4.3.1. Funktion Anlaufventil 4.3.2. Funktion Sicherheitsventil 4.4. Schallhaube 4.5. Verwendung 4.5.1. Fördermedium 4.5.2. Saug- und Ausblastemperaturen 4.5.3. Saug- und Ausblasdrücke 4.5.4. Hinweise zur Schmierung 4.5.5. Max. Temperaturen im Schmiersystem 4.5.6. Max. Drehzahlen 4.5.6.1. Riemenscheiben 4.5.6.2. Strömungsgeschwindigkeit 4.5.7. Notwendige Sicherheitsausrüstung 4.5.8. Warnung bei Aufstellung in explosionsgefährdeten Bereichen 4.5.9. Empfehlungen bei Betrieb bei Temperaturen von 0°C und darunter 4.5.10. Verwendungsbeispiele für Grundeinheiten und Kompaktgebläse 4.5.11. Elektrische Ausrüstung 4.5.12. Konformitätserklärung 5. Inbetriebnahme 5.1. Erste Überprüfung der Maschine 5.2. Hinweise zur ersten Inbetriebnahme 5.3. Probelauf 5.3.1. Überwachungs-Intervalle beim Probelauf 5.4. Notstop-Einrichtungen 5.5. Einstellungen und Wartungen 5.5.1. Ölwechsel 5.5.2. Wechsel der Filterelemente der Ansaugfilter 5.5.3. Riemenscheiben und -spannung 5.6. Betrieb ohne Bedienpersonal 5.7. Kennzeichnungen von Grund und Kompakteinheit 5.8. Instruktionen zur Fehlerbehebung 5.9. Routinemäßige Wartung und Überprüfung 5.10. Wartung durch den Hersteller 5.11. Informationen über nicht zulässigen Gebrauch 5.12. Informationen über nicht auszuschließende Risiken 5.13. Heiße Oberflächen 5.14. Einrichtungen zum Arbeitsschutz 5.15. Ersatzteile 6. Außerbetriebnahme und Entsorgung 7. Schallpegel 8. Bedienerschulung 9. Drucküberwachung 10. Sonderbauformen Anhänge 1. Schema Kompakteinheit, Druckverhältnisse 2. PVO kombiniertes und Sicherheits- und Anlaufventil 3.1 - Zwangsventilation mit Schallhaube – Ansaugung in einer Halle - Zwangsventilation ohne Schallhaube – Ansaugung in einer Halle 3.2 - Zwangsventilation mit Schallhaube – Ansaugung von Außenluft - Natürliche Ventilation ohne Schallhaube – Ansaugung in einer Halle 4. Schaltschema Grundeinheit mit Schallhauben-Ventilator (3×400V) 5. Schaltschema Grundeinheit mit Schallhauben-Ventilator (1×230V) 6. Messprotokoll Vibrationspegel Qualitätszertifikat Anschlussschema des Motors (auf Anfrage, nicht Bestanteil dieser Bedienungsanleitung) Rietschle Thomas GmbH + Co. KG Seite 3 / 24 1. Einleitung Dies Bedienungsanleitung ist gültig für Grundeinheiten und Kompakt-Gebläse der SHARK-Baureihe. Sie beinhaltet wichtige Anweisungen über den Erhalt, die Inbetriebnahme und den Betrieb der Gebläse / Vakuumpumpen. Vor der Aufstellung und Inbetriebnahme sollten Sie diese Anleitung sorgfältig lesen, um einen problemlosen und sicheren Betrieb der Geräte sicherzustellen. Diese Anleitung beinhaltet Hinweise und Vorschriften für den Gebrauch der Gebläse. Es ist notwendig, dass das Bedienpersonal Zugang zu dieser Anleitung hat um zu gewährleisten, dass die Bedienung und Wartung ordnungsgemäß durchgeführt wird. Wir empfehlen größere Reparaturen oder Umbauten an den Gebläsen nur durch Rietschle Thomas (RT)-Personal durchführen zu lassen. Währen der Gewährleistungszeit dürfen Reparaturen nur von RT-Personal oder einer autorisierten Fachwerkstatt durchgeführt werden. Diese Bedienungsanleitung beinhaltet nur Instruktionen für Standard-Gebläse zur Förderung von atmosphärischer Luft. Andere Fördermedien sind mit Rietschle Thomas abzustimmen Diese Bedienungsanleitung ist nur gültig für das Gebläse der SHARK-Baureihe, welches durch das beigefügte Qualitätszertifikat beschrieben ist. Sollte es hier zu Unstimmigkeiten kommen, nehmen Sie bitte umgehend mit der zuständigen Rietschle Thomas Niederlassung Kontakt auf. Bitte geben Sie die Serien-Nummer und den Typ des gelieferten Gerätes an. Achtung Bedienungsanleitung sorgfältig lesen Warnung Missachtung der Anweisungen kann zur Beschädigung und Ausfall des Gebläses führen Verletzungsgefahr Warnung Verletzungsgefahr Warnung Heiße Oberfläche Hinweis Gehörschutz tragen. Öl-Service Verboten Nicht die Maschine drehen Verboten Nicht einen Hammer benutzen Aufhängung 2. Lieferung, Transport und Lagerung Lieferung Sie erhalten die Kompakteinheiten der SHARK-Baureihe vormontiert. Die Riemen des Riementriebes sind nicht montiert. Die pendelt gelagerte Motoraufhängung ist mit Transportbolzen in der Grundstellung gesichert. Kompensatoren und Rückschlagventile der größeren Typen werden lose mitgeliefert. Sie werden zusammen mit einer Schallhaube (wenn bestellt) mitverpackt. Die Gebläse werden ohne Ölfüllung im Getriebe geliefert Die Lieferungen beinhalten die vereinbarten Zubehörteile. Masse und Gewichte finden Sie im beigefügten Datenblatt. Transport Die Gebläse müssen geschützt gegen Witterungseinflüsse transportiert werden. Die Kompakteinheiten bitte ohne montierte Rie-men transportieren, andernfalls können die Lager und der Wellenschaft beschädigt werden. Wäh-rend des Transports muss die pendelt gelagerte Motoraufhängung mittels Transportbolzen in der Grundstellung gesichert werden Erhalt der Lieferung Nach Erhalt der Lieferung muss diese vom Empfänger auf Vollständigkeit überprüft werden. Eventuelle Transportschäden bitte im Beisein des Spediteurs umgehend dokumentieren. Einen vom Spediteur und Empfänger unterschriebenen Bericht mit der Angabe des Schadens ist an den Lieferanten zu richten. Um die Gebläse zu bewegen, benutzen Sie bitte einen Gabelstapler und/oder einen Kran wie nachfolgend beschrieben. Grundeinheit Das u.a. Bild beschreibt das Handling der Grundeinheit. Um das Gebläse zu transportieren benutzen Sie bitte Lastgurte aus Kunststoff. Bei Verwendung von Stahlseilen bitte das Gebläse vor Beschädigungen des Gehäuses und der Lackierung schützen. WARNUNG Bitte niemals das Gebläse an den Flanschen transportieren oder diese beschädigen 2.1 LIEFERUNG UND ERHALT DER WARE1.1 BASIS-INFORMATION2.2 HANDLING1.2 SYMBOLE IN DIESER ANLEITUNG Rietschle Thomas GmbH + Co. KG Seite 4 / 24 Kompakteinheit Um die Gebläse zu bewegen, benutzen Sie bitte einen Gabelstapler und/oder einen Kran. Die nachfolgenden Bilder beschreiben das optimale Handling der SHARK-Kompakteinheiten. Um das Gebläse zu transportieren, benutzen Sie bitte Lastgurte aus Kunststoff. Bei Verwendung von Stahlseilen bitte das Gebläse vor Beschädigungen des Gehäuses und der Lackierung schützen. Bitte verwenden Sie nur ausreichend lange Lastgurte um eine Beschädigung des Ansaugfilters zu vermeiden. WARNUNG Bitte niemals die Gebläse an der Motoraufhängung, den Flanschen, dem Schalldämpfer oder dem Motor anheben Schallhaube Kleinere Schallhauben mit bereits integriertem Gebläse können mittels Kran oder Gabelstapler manipuliert werden. Die Lastseile müssen, wie in dem oberen Bild durch die Pfeile angegeben, angebracht werden. Die Gabelzinken bitte wie oben gezeigt verwenden. Größere Schallhauben sind mit Lastösen ausgerüstet. Sollte eine Verwendung eines Krans nicht möglich sein, können diese Schallhauben auch mit dem Gabelstapler bewegt werden. Bitte legen Sie hier aber geeignete Querverstrebungen (z.B. Holzbalken) auf die Gabeln, um Beschädigungen an der Schallhaube zu vermeiden. Die Schallhaube kann auch komplett zerlegt werden, um einen problemlosen Transport zum Aufstellungsort zu ermöglichen. Die nachfolgenden Bilder zeigen das Handling der Schallhauben Motoren Das Handling der Motoren ist im jeweiligen Handbuch beschrieben (auf Anforderung). Normalerweise sind die Motoren mit einer Lastöse ausgerüstet. Das Gebläse muss in seiner Verpackung an einem trockenen, geschützten Ort gelagert werden. Kompakteinheiten in Schallhauben für die Außenaufstellung erlauben die Lagerung im Freien. Wir empfehlen bei einer Lagerung über mehr als sechs Monate die Konservierung der Maschine mit handelsüblichen Konservierungsmitteln. Lagerbedingungen: Temperatur: -30 °C bis + 40 °C Relative Luftfeuchtigkeit: bis 80% 2.3 LAGERUNGSchallhaube ohne Gebläse Schallhaube mit GebläseRietschle Thomas GmbH + Co. KG Seite 5 / 24 3. Aufstellung und Montage Montage in Freien Bei der Montage der Geräte beachten Sie bitte, dass die äußeren Witterungseinflüsse (z.B. Schnee, Regen) zur Beeinträchtigung der Montagetätigkeit führen können. Der notwendige Platz für den Aufbau ist im Anhang 3 beschrieben. Schallhauben für die Außenaufstellung können als Wetterschutz verwendet werden. Montage in einer Halle Der min. Platzbedarf der Gebläse resultiert aus den Baumaßen der Kompaktgebläse (Schallhauben) und einem Arbeitsbereich von min. 1 m (besser 1,2 m) um die Maschine herum, bzw. zwischen zwei angrenzenden Geräten (Schallhauben). Der Mindestabstand zwischen Wand und Ausblasseite der Gebläse (Schallhauben) beträgt wegen der Rohrverlegung ca. 1,2 m. Bei der Raumhöhe ist die Methode der Aufstellung und Montage mittels Kran oder Gabelstapler zu berücksichtigen. Bei der Hallenplanung ist der Platzbedarf der Gebläse und Schallhauben zu berücksichtigen. Die Geräte werden normalerweise montiert angeliefert. Die Schallhauben können demontiert werden. Bitte denken Sie daran, dass es notwendig sein könnte, bei einer Reparatur das komplette Gebläse zu demontieren oder befördern zu müssen Der notwendige Platzbedarf entnehmen Sie bitte den beigefügten Datenblättern. Der Aufstellungsort muss eben und für das Gewicht der Gebläse geeignet sein. Es werden keine besonderen Anforderungen in Bezug auf Schwingungen an den Aufstellungsort gestellt, weil Gebläse und Motor ausgewuchtet werden. Die Schwingungstoleranzen des Gebläses sind in Tabelle 3 und 4 dokumentiert . Das Gewicht der Gebläse und des Motors wird durch den Grundrahmen aufgenommen. Das Gebläse muss horizontal in Waage aufgestellt werden. Die Toleranz beträgt 1 mm auf 1 m WARNUNG Das Gebläse muss nach seiner Aufstellung verankert werden. Es kann eine spontane Bewegung und damit eine eventuelle Beschädigung nicht ausgeschlossen werden. Arbeitsschritte zur Verankerung der Kompakteinheiten und Schallhauben. 1. Bohren Sie ein entsprechendes Loch und reinigen Sie es. 2. Führen Sie einen entsprechenden Dübel (Anker) ein 3. Fixieren Sie die Schraube Ø D L Ø D1 1) Kompaktteinheit Schallhaube Anker Ø D [mm] Ø D1 [mm] L [mm] WPB/WVB 120–430 Upat EXA M 8K 9 8 40WPB/WVB 550–8300 Upat EXA 12/15 13 12 90K 42 - K 202 Upat EXA M 8K 9 8 40K 302 - K 802 Upat MC 12/70 13 12 65 Die notwendigen Maße und Durchmesser entnehmen Sie bitte o.a. Tabelle. Die Arbeitsschritte für die Verankerung von Schallhauben sind die gleichen. Bitte überprüfen Sie, ob die Schrauben ausreichend festgedreht sind. Nach der Montage prüfen Sie bitte auch, ob die Schallhaube sich nicht verzogen hat. Das elektrische Anschlusskabel sollte entsprechend am Boden befestigt und gesichert werden. Beachten Sie bitte, dass die Böden der Schallhauben nicht schallisoliert sind. Es ist mit einer Erhöhung des Geräuschniveaus bei einer Aufstellung auf einem Rahmen zu rechen. Vorschriften zum Anschluss der Rohrleitung Die SHARK-Kompakteinheiten sind standardmäßig mit Schwingmetallpuffern ausgerüstet. Aus diesem Grund muss die Rohrleitung mit flexiblen Elementen (Kompensatoren) angeschlossen werden, ansonsten kann es durch Vibrationen in der Rohrleitung zu einem Anstieg des Geräuschniveaus kommen. Diese Kompensatoren gehören bei den SHARK-Vakuumpumpen und –Gebläse zum Standard-Lieferumfang. Sollte ein Gebläse auch saugseitig angeschlossen werden, bestellen Sie bitte zusätzlich einen zweiten Kompensator. Bei größeren Gebläsen mit Schallhauben werden Zubehörteile (Rückschlagklappe und Kompensatoren) lose beigelegt. Diese Teile bitte dann wie nachfolgend beschrieben montieren: SHARK-Gebläse WPB: TOPTOP4431F2 SHARK-Gebläse WPB - Saugseite: 3 F 4 F Volumenstrom 1. Rückschlagklappe 2. O-Ring 3. Kompensator 4. Dichtung SHARK-Vakuumpumpe WVB: F Air floF Volumenstrom 1. Rückschlagklappe 2. O-Ring 3. Kompensator 4. Dichtung 3.1MONTAGE-HINWEISE3.2 NOTWENDIGER PLATZ FÜR MONTAGE UND BETRIEB3.3 VERANKERUNG VON GEBLÄSE UND SCHALLHAUBE3.4 ANSCHLUSS DER ROHRLEITUNG3 F 41 2 4Tabelle 1Rietschle Thomas GmbH + Co. KG Seite 6 / 24 Zum Lieferumfang bei der SHARK-Baureihe gehören auch Manometer bzw. Vakuummeter. Falls ein Gebläse ohne Manometer/Vakuummeter bestellt wurde, muss kundenseitig zur Kontrolle und Absicherung der Gebläse eine entsprechende Überwachung so nahe wie möglich an der Druckseite oder Saugseite der Gebläse vorgesehen werden. Wegen der Pulsationen des Volumenstromes bitte nur Manometer/Vakuummeter wenden, die dagegen resistent sind, z.B. mit Glycerin-Füllung. Bei Verwendung von normalen Manometer/Vakuummeter bitte Druckabsorber vorsehen. Nach der Montage der Gebläse müssen die Glycerin-gefüllten Manometer entlüftet werden, anderfalls kann es zum Anzeigen falscher Werte kommen. Wurde ein Gebläse mit Schallhaube bestellt, müssen die in der Schallhauben-Außenwand eingebauten Manometer/Vakuummeter mit den mitgelieferten Schläuchen an den Messpunkten verbunden werden. Für Gebläse mit Schallhauben: Bitte verbinden Sie den Messpunkt unterhalb des Ansaugfilters mit dem Differenzdruck-Vakuummeter (roter und grüner Anzeigebereich). Es wird hier durch die Anzeige des steigenden Differenzdrucks die Filterverschmutzung angegeben. Weiterhin verbinden Sie bitte den Messpunkt am Ausblasschalldämpfer mit dem Glycerin-Manometer zur Anzeige des Betriebsdrucks. Für Vakuumpumpen mit Schallhauben: Bitte verbinden Sie den Messpunkt vor dem Ansaugfilter mit dem eingebauten Vakuummeter in der Schallhaube. Anschluss der Rohrleitung beim Kompakt-Gebläse Bitte stellen Sie sicher, dass die angesaugte atmosphärische Luft frei von Verunreinigungen ist. Sollten Sie den standardmäßigen Ansaugfilter von RT nicht einsetzen, empfehlen wir die Verwendung geeigneter Ansaugfilter. Verwenden Sie immer Kompensatoren zum Anschluss der Rohrleitungen, um Fremdeinflüsse vom Gebläsekörper fernzuhalten. Bei einer zentralen Filterung für mehrere Gebläse, reinigen Sie bitte sorgfältig die Saugleitung. Zur Vermeidung von Beschädigungen durch grobe Partikel (z.B. Schweißperlen) in der Rohrleitung empfehlen wir die Installation eines Siebes, so nahe wie möglich am Gebläse. Beachten Sie für die Auswahl geeigneter Siebe bitte die nachfolgende Tabelle: Es ist nicht zulässig, das Gewicht der Rohrleitung vom Gebläseflansch aufnehmen zu lassen. Vor der Montage müssen die Rohrleitung und das Gebläse fixiert sein. Achten Sie bitte auf Plangleichheit der Anschlussflansche. Die max. zulässige Toleranz beträgt 0.05 mm, wie im unteren Bild dargestellt.. 0,05 Nach dem Anschluss der Rohrleitung muss sich das Gebläse leicht drehen lassen Regeln für den Anschluss der Rohrleitungen : • Die Rohrleitung muss axial fluchtend zum Kompensator montiert werden. • Die Befestigung der Rohrleitung muss so nahe wie möglich an dem Kompensator erfolgen. Eine Krafteinleitung (z.B. durch Verbiegung) auf den Kompensator oder den Gebläseflansch ist nicht zulässig. • Der Durchmesser der Rohrleitung sollte nicht kleiner sein wie der Anschluss am Gebläse. • Die empfohlene Strömungsgeschwindigkeit beträgt 22 m/s-1. • Um große Strömungsverluste zu vermeiden sollten die Radien der Rohrbogen nicht zu klein dimensioniert werden. • Endstücke nicht genutzter Rohrleitungszweige sollten so nahe wie möglich am Abzweig angebracht werden, um die Ansammlung von Verunreinigungen zu vermeiden. • Heiße Rohrleitungen auf der Druckseite sollten gegen unbeabsichtigtes Berühren isoliert werden. • Bei Mauerdurchführungen nicht die Rohrleitungen mit Mörtel fixieren. Das kann zu Beschädigungen der Rohrleitung und zum Ausbreiten von Vibrationen oder Schallemissionen führen. • Bitte bei langen und verzweigten Rohrleitungen die auftretende Wärmeausdehnung beachten. Gegebenenfalls Dehnungsbogen oder Kompensatoren installieren. • Sie sollten eine rechtwinkligen Anschluss in Rohrverzweigungen vermeiden. Die kann zur unkontrollierten Verbreitung von Vibrationen führen. Bei der Auslegung von Systemen zum pneumatischen Transport beachten Sie bitte, dass es in einigen Fällen (z.B. beim Transport von Zementstaub) zu Rückströmungen in der Rohrleitung nach dem Abstellen des Gebläses durch kurzzeitige Expansion des Fördermediums kommen kann. Die verwendete Rückschlagklappe schließt hier nicht mit ausreichender Geschwindigkeit. Die in der Förderluft enthaltenen Beimengungen lagern sich somit im Gebläse ab. Das bedingt eine regelmäßige Reinigung des Gebläses um einen störungsfreien Betrieb aufrecht zu erhalten. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Rietschle Thomas. Warnung Der Anschluss darf nur von Fachpersonal mit entsprechenden Kenntnissen durchgeführt werden Kompakteinheiten und –gebläse, sowie Schallhauben und Motoren sind mit Erdungsanschlüssen versehen. Die Schutzart des Standard-Gebläses wird bestimmt durch den Motor. Diese beträgt normalerweise IP 55. Die Wicklungen richten sich nach den Anforderungen der Richtlinie 98/37/ES und dem EN 60204-1 Standard. Sollte der Motor nicht von RT geliefert werden, muss der Motorstandard den o.g. Vorschriften entsprechen. Beachten Sie bitte, dass das Anschlusskabel am Motor eine ausreichende Länge aufweist und nicht durch die Pendelbewegung der Motorwippe beschädigt wird. Der Anschluss der Elektromotoren richtet sich nach den Empfehlungen des Herstellers. Ein Anschluss-Diagramm befindet sich auf der Innenseite des Deckels vom Klemmenkasten. Wir empfehlen den Stern-Dreieck-Anlauf vorzusehen oder einen Softstarter zu verwenden. Eine langsame Steigerung der Drehzahl beim Start schont das Gebläse. WARNUNG Elektromotoren über 11 kW Leistung nur im Stern-Dreieck-Anlauf (eventuell Softstarter) starten lassen. Bitte kontaktieren Sie auch Ihren örtlichen Stromversorgungsbetrieb. Die Elektromotoren von Gebläsen mit Schallhaube bitte nur so anschließen, dass diese nicht gestartet werden können, wenn der Lüfter der Schallhaube nicht im Betrieb ist. Es ist zum störungsfreien Betrieb zwingend notwendig, dass die ausreichender Luftaustausch in der Schallhaube stattfindet. Bitte beachten Sie hierzu auch die Schaltschema im Anhang 9 und 10. SHARK WPB / WVB 120 300 400 430 550 750 780 1000 1300 1600 2000 3000 4000 5000 6500 7000 8300 max. Partikelgröße [mm] 0.01 0.05 0.07 0.09 0.1 0.2 3.5 INSTRUKTION FÜR DEN ANSCHLUSS AN DIE STROMVER-SORGUNGTabelle 2Rietschle Thomas GmbH + Co. KG Seite 7 / 24 Wegen des Transports der Gebläse sind die Riemen nicht installiert und der Pendelrahmen des Motors ist mittels Transportbolzen in seiner Grundstellung gesichert. Die Riemen sollten erst nach der Fixierung des Gebläses in seiner endgültigen Position montiert werden. Sie müssen erst die Transportbolzen des Motorrahmens in seiner Grundstellung entfernen. Verwenden Sie zum Anheben des Motors mit dem Grundrahmen ein geeignetes Hebegerät (z.B. Wagenheber) mit einer ausreichenden Tragfähigkeit. Bitte beachten Sie im unteren Bild den mittels einem Pfeil markierten Lastangriffspunkt. Für kleinere Gebläse bis zur Baugröße 2000 benötigen Sie eine Tragfähigkeit von ca. 700 kg (abhängig von der Baugröße des Motors). Für alle anderen Baugrößen benötigen Sie eine Tragfähigkeit von ca. 2000 kg. Bitte stellen Sie das Hebzeug auf eine solide Basis, um ein unbeabsichtigtes Herabfallen des Motors und somit Verletzungen und Beschädigungen des Gebläses zu vermeiden. Vor dem Start des Motors ist das Hebezeug zu entfernen. An der Innenseite des Grundrahmens unter der Pendelrahmen müssen Sie einen Anschlag zur Begrenzung der Rahmenbewegung nach unten installieren. Vor der Installation bitte den Sicherungsbolzen ganz nach unten schrauben. WARNUNG Bei der Montage der Riemen sollten Sie sehr vorschichtig sein, dass Sie sich durch ein unbeabsichtigtes Herabfallen des Motorrahmens nicht verletzen. Sie sollten die Riemen niemals im Bereich der Riemenscheiben festhalten. Quetschgefahr Es ist absolut verboten, den Rahmen seitlich mit den Händen zu halten. Es kann bei einer Bewegung des pendelten Motorrahmens zu Verletzungen der Extremitäten kommen Bitte beachten Sie hierzu das untere Bild Bevor Sie die Riemen montieren, müssen Sie die Transportsicherung in der oberen Position des Motorrahmens demontieren. Lassen Sie nach dem Einlegen der Riemen den Rahmen langsam ab und achten sie darauf, dass die Riemen korrekt in den Riemenscheiben liegen. Weil der Motorrahmen nur durch die Riemen, bzw. Riemenspannung gehalten wird, sollten Sie den Motor mit Rahmen bei der Montage des unteren Sicherheitsbolzen gegen unbeabsichtigtes Herabfallen sichern (z.B. mit einem Hebebock). Der Sicherungsbolzen muss so installiert werden, dass der Rahmen beim Anlauf der Maschine nicht in Kontakt mit diesem gerät. Beachten Sie bitte, dass die Riemen beim Betrieb ihre Länge noch verändern können. Aus diesem Grund ist ein größerer Abstand zwischen Motorrahmen und Sicherungsbolzen zu empfehlen. • Der Betreiber der Maschine ist verpflichtet, sich nach den Vorschriften dieser Bedienungsanleitung zu richten und diese auch dem Bediener zugänglich zu machen. • Der Betreiber der Maschine muss die vorgegebenen Mindestabstände lt. dieser Anleitung einhalten. • Der Eigentümer der Maschine muss die gute Lesbarkeit und Zugänglichkeit zu den Typen- und Hinweisschilder gewährleisten. • Der Betreiber der Maschine muss den Bediener der Maschine über die Sicherheitseinrichtungen und Gefahren, die von der Maschine ausgehen können, unterrichten Hallenbelüftung Die Umgebung der Maschine und die Halle werden durch die, während des Betriebes des Gebläses entstehende Erwärmung des Motors, der Gebläse-Stufe, des Ausblasschalldämpfers und der Ausblasleitung beeinflusst. Um diese Erwärmung der Umgebung zu reduzieren, können Sie die Abluft der Druckleitung bei einer Vakuumanwendung nach Außen führen oder die Leitung isolieren. Beachten Sie bitte, dass es beim Ansaugen oder Ausblasen der Maschine in die Halle zu unerwünschen Luftströmungen kommen kann. WARNUNG Es ist absolut untersagt, kalte Luftströmungen auf einzelne Teile oder Oberflächen zu richten. Hierdurch bilden sich Zonen unterschiedlicher Erwärmung, die zu Verformungen der Gehäuse und somit zu Ausfall der Maschine führen können. Die Anlagen 3.1 und 3.2 zeigen die Möglichkeiten der Aufstellung. Bei der Planung der Halle sollten Sie Öffnungen für die Ansaugluft und Abluft vorsehen. Es wird vorausgesetzt, dass Ventilatoren zum Transport der Abluft vorhanden sind. Die angesaugte Prozessluft und die warme Kühlluft der Maschine dürfen sich nicht beeinflussen. Sollte die Prozessluft von Außen angesaugt werden, ist nur die benötigte Kühlluft des Aggregates zu berücksichtigen. Die Geschwindigkeit der Luftströmung in der Ansaug- oder Abluftleitung sollte zwischen 5 m.s-1 und 10 m.s-1 betragen. Die Ansaug- und Ausblasöffnungen müssen so gestaltet sein, dass die Schallemissionen der Maschine aus der Halle getragen werden (zul. max. Werte beachten). 3.7HINWEISE ZUM BETRIEB3.8HALLEN-BELÜFTUNG3.6 MONTAGE DES RIEMENTRIEBES Rietschle Thomas GmbH + Co. KG Seite 8 / 24 4. Maschinen Die RT-SHARK-Grundeinheiten werden kombiniert mit einem Grundrahmen zu den Kompakteinheiten. Die Gebläse arbeiten nach dem 3-flügligen Roots-Prinzip. Die Rietschle Thomas Wälzkolben-Gebläse arbeiten nach dem Prinzip des ölfreien Gas-Transports.. Die Achsen der Rotoren sind parallel angeordnet. Ein synchronisiertes Getriebe mit schrägverzahnten Zahnrädern sorgt für einen ruhigen gleichmäßigen Lauf der Wälzkolben. Das Getriebe gewährleistet auch die absolute Berührungslosigkeit der Wälzkolben, die gegeneinander rotieren. Die Saug- und Druckanschlüsse befinden sich zwischen den Motorachsen. Das Gas wird ohne Volumen- und Druckänderung transportiert und gegen den anstehenden Systemdruck verdichtet (Gebläse mit externer Verdichtung). Der Verdichtungsraum ist gegen das Getriebe standardmäßig mittels Labyrinth-Dichtungen abgedichtet. Diese Dichtungen sind wartungsfrei. Da diese Dichtungen keine absolute Dichtheit gewährleisten, darf der Ölstand im Getriebe nicht über das zulässige Maß steigen. Andernfalls tritt das Öl in den Verdichtungsraum oder aus dem Gehäuse aus. Um eine Verunreinigung des Verdichtungsraumes zu meiden, wird das Gebläse immer ohne Öl im Getriebe angeliefert. Bitte füllen Sie dies vor der Inbetriebnahme ein Antrieb Die Grundeinheiten werden normalerweise von einem Elektromotor mittels Riementrieb angetrieben. Es ist aber auch ein Direktantrieb über eine Kupplung möglich. Ebenso können die Gebläse auch mit einem Hydraulik- oder Verbrennungsmotor genutzt werden. Die Kompakteinheiten und ihre Abmessungen sind beschrieben in den Datenblättern, welche dieser Anleitung beigefügt sind. Die Hauptbestandteile der Kompakteinheiten sind: • Ansaugfilter – Ein Resonanz-Filter-Schalldämpfer mit Filterpatrone • Ausblasschalldämpfer – Eine geschweißte Konstruktion bestehend aus Grundrahmen und Kessel. Die Konstruktion dient als Aufnahmeelement für die Grundeinheit und Aufhängung und Sicherung für den pendelnd gelagerten Motorrahmen. • Motor-Pendelrahmen – Der Rahmen ist mittels Bolzen im Grundrahmen aufgehängt. Er dient zur Aufnahme des Motors und spannt durch das Motorgewicht den Riementrieb. • Rückschlagklappe – Die Rückschlagklappe wird beim Gebläse in die Druckleitung, bei der Vakuumpumpe in der Saugleitung integriert. Sie dient zum Schutz der Applikation gegen Druckverluste durch das stillstehende Gebläse und gegen Rückemissionen von der Applikation zur Maschine. • Sicherheitsventil – Es schützt das Gebläse gegen Überlastung. Diese Ventile dürfen nicht zum Schutz der Applikation verwendet werden, sondern nur für die Maschine. a) Gebläse: Wenn das Ventil öffnet, wird das Fördermedium gegen die Atmosphäre ausgeblasen. Direktbeaufschlagte federbelastete HEROSE-Ventile werden bei den kleineren Kompakteinheiten eingesetzt. Der Öffnungsdruck wird durch die Federspannung definiert. Größere Gebläse werden durch die indirekt angesteuerten PVO-Ventile abgesichert. Diese Ventile sind kombinierte Anlauf- und Sicherheitsventile (beachten Sie bitte die Beschreibung im Anhang). b) Vakuum-Pumpe: Wenn das Ventil öffnet, wird Luft aus der Atmosphäre in das System gelassen. Der Öffnungsdruck wird durch die Federspannung definiert. • Kompensator – Faltenbalg aus Metall wegen einer möglichen hohen Ausblastemperatur. • elektr. Antriebsmotor – Standard-Motor • Riementrieb mit Riemen und Riemenscheiben. • Riemenschutz – Aus Metall. Schützt gegen unbeabsichtigtes Berühren . Bei einer standardmäßigen Kompakteinheit mit Schallhaube ist kein Riemenschutz am Gebläse direkt montiert, weil die Schallhaube hier einen ausreichenden Schutz gewährleistet. Bitte starten Sie das Gebläse nur mit geschlossener Haube. • Schwingmetallpuffer – Die Puffer minimieren die Weiterleitung der von der Maschine ausgehenden Vibrationen. • Filterwartungsanzeige - Bei Gebläsen mit Schallhaube wird an der Außenwand ein Differenzdruckmanometer installiert. • Manometer ausblasseitig oder Vakuummeter saugseitig. • Optionales Zubehör: a) Vakuummeter beim Gebläse. b) Elektromotor in Sonderspannung oder mit Kaltleiterfühler, vorbereitet für eine Frequenzregelung • Sonderzubehör: a) Schallhaube für Innen- oder Außeneinsatz. b) Druck- und Temperatursensoren (nicht angeschlossen) c) Zusätzlicher Ausblasschalldämpfer. Wir empfehlen die Verwendung dieses Zusatzschalldämpfers bei einer Vakuum-Version zur Verminderung des Geräuschniveaus. Funktionen Das PVO-Ventil hat zwei Funktionen. Wenn das Gebläse startet, erhöht das Ventil langsam den Systemdruck und somit das Anlaufmoment ? Anlaufentlastung. Während des Betriebs schützt das Ventil das Gebläse gegen Überlastung (gegen unzulässigem Überschreiten des eingestellten max. Druckes) ? Sicherheitsventil. Ventilbeschreibung Die nachfolgenden Positionsnummern finden Sie auch in der Anhang 2 (PVO-Ventil): Kontroll-Ventil (1), Flexibler Boden (2), Grundplatte (3), Deckel (4), Faltenbalg-Flansch (5), Schlauch (6), Führungsstab (7), Faltenbalg (14), und Federn (15). Wenn kein Druck ansteht, ist das Hauptventil offen – die Federn (15) heben die Grundplatte (3) an. Wenn das Gebläse anläuft, erhöht sich der Druck im Kontroll-Ventil. Das Kontroll-Ventil leitet den Druck in den Faltenbalg. Der sich aufbauende Druck schließt den Faltenbalg entgegen der Federspannung. Dies erlaubt dem Gebläse gegen den sich langsam aufbauenden Systemdruck anzulaufen. Nach dem das Ventil geschlossen ist, arbeitet es nun als Sicherheitsventil. Sollten Sie die Anlauffunktion nicht benötigen, so können Sie durch das Entfernen der Federn diese verhindern. Während des normalen Betriebs ist das Hauptventil geschlossen. Das Kontroll-Ventil verbindet die Ausblasleitung und den Faltenbalg miteinander. Wenn der Druck den eingestellten zulässigen Wert überschreitet, öffnet das Kontroll-Ventil und lässt den Druck gegen Atmosphäre ab. Dies hat zur Folge, dass der Druck im Faltenbalg fällt und dieser zusätzlich öffnet. Nach dem der Druck den zulässigen Wert erreicht hat, schließt das Kontroll-Ventil wieder und der Druck im Faltenblag erhöht sich, was wiederum zur Schließung auch dieses Ventils führt. Schallhauben werden zur Reduzierung der Schall-emissionen von Kompakteinheiten eingesetzt. Schallhauben bestehen aus einer Stahlkonstruktion mit Schalldämmmaterial. Sie sind zur Kühlung der Aggregate mit Ventilatoren ausgerüstet. Die Öffnungen für die Rohrleitungen sind gegen das Austreten von Geräuschen geschützt. Aufgrund des integriertenVentilators, wird die warme Abluft aus der Schallhaubegesaugt und gegen Atmosphäre ausgeblasen. Es sind Schallhauben für den Innen- und Außeneinsatz verfügbar. Die Schallhaben ab der Größe K 552 unterscheiden sich von der Innen- zur Außenversion nur in der Lackierung. Die K 802 Außenversion hat kleine Dachvorsprünge. 4.1 BESCHREIBUNG GRUNDEINHEIT4.2 BESCHREIBUNG KOMPAKTEINHEIT 4.3 PVO KOMBINIERTES SICHERHEITS-UND ANLAUFVENTIL4.3.1 FUNKTIONANLAUF-VENTIL4.3.2 FUNKTIONSICHERHEITS-VENTIL4.4 SCHALL-HAUBERietschle Thomas GmbH + Co. KG Seite 9 / 24 Beachten Sie bitte auch das beigefügte Datenblatt. ACHTUNG Die Schallhaubenzwangsbelüftung ersetzt nicht die Belüftung am Aufstellungsort. Die Gebläse sind nur geeignet für die Förderung und Verdichtung von gasförmigen Medien. Das Fördermedium wird, wegen des berührungslosen Roots-Prinzips, nicht mit Abriebpartikeln oder Öl kontaminiert. Standard-Gebläse können nur nichtaggressive und nichtexplosible Gase fördern. Bei Unklarheiten über die Verwendung, wenden Sie sich bitte an Rietschle Thomas Saug- und Ausblastemperaturen sind abhängig von der Druckdifferenz. Sie finden diese Angaben im Datenblatt der Gebläse. Für Standard-Gebläse beträgt die max. zulässige Ausblastemperatur 140 °C. Um dies auch bei der max. möglichen Druckdifferenz einhalten zu können, beträgt die max. zulässige Ansaugtemperatur 40 °C. Die Saug- und Ausblasdrücke stehen auf dem Typenschild der Kompakteinheiten. Die max. zulässigen Drücke finden Sie auf dem Typenschild der Grundeinheit. Der Druck am Flansch der Grundeinheit hat die Bezeichnung pv, der Druck am Saugstutzen ps, und der Druck am Flansch Druckleitung p3. In der folgenden Tabelle finden Sie die verschiedenen Öl-Volumen der Grundeinheiten: Öl-Volumen Öl-Volumen Typ WPB / WVB Antriebsseite [l] Getriebeseite [l] Gesamt [l] 120 0.07 0.1 0.17 300, 400 0.1 0.15 0.25 430, 550, 750 0.2 0.45 0.65 780, 1000, 1300 0.55 0.7 1.25 1600, 2000 0.75 1.4 2.15 3300 1.5 2.75 4.25 4000, 5000 1.4 2.6 4 6500, 7000, 8300 5 6 11 Wir empfehlen das synthetische Öl Rietschle Thomas GEAR LUBE 150 zu verwenden. Bei der Verwendung anderer Öle (z.B. in der Lebensmittelindustrie) kontaktieren Sie bitte Rietschle Thomas. Eine eventuell notwendige Schmierung des Elektromotors wird separat in dessen Bedienungsanleitung beschrieben. Sonst befinden Sie keine weiteren Schmierpunkte bei einer Kompakteinheit. Die max. zulässige Öltemperatur darf 120°C nicht überschreiten, um eine vorzeitige Alterung des Öls zu vermeiden. Die max. zulässigen Drehzahlen sind von der Größe der Grundeinheit abhängig (siehe Datenblatt) Die Konstruktion des Riemenschutzes oder der Schallhauben ist stark genug, um eine Beschädigung, hervorgerufen durch einen Bruch der Riemenscheibe, des Gebläses oder Verletzungen des Bedieners zu vermeiden. - Kühlluft aus der Halle: zwischen 5 m/s and 10 m/s; - Fördermedium: ca. 22 m/s; - max. Geschwindigkeit in der Druckleitung: ca. 35 m/s - max. Geschwindigkeit in der Saugleitung: ca. 30 m/s. Sie benötigen zur Überwachung der Maschine mindestens ein Manometer in der Druckleitung, um den Betriebsdruck ablesen zu können. Sollte dieses nicht am Gebläse vorhanden sein, installieren Sie bitte ein mit Gycerin-gefülltes Manometer, welches die Pulsationen absorbiert. WARNUNG Standard-Gebläse sind nicht für den Einsatz in Ex-Zonen geeignet Die unterste Temperatur zum Anlauf des Gebläses ist -20 °C. In Ausnahmefällen kann das Gebläse für kurze Zeit bei -30 °C betrieben werden. Die Einschränkungen kommen vorwiegend vom Material der Riemen, Standard-Elektromotoren und den PVO-Ventilen. In der Kompakteinheit ist keine Wasserkühlung vorhanden. Abhängig von der Applikation jedoch, können Kondensate die Funktion der Gebläse beeinträchtigen. Kläranlagen - Belüftung von Klärbecken - Sandfangbelüftung. Pneumatische Förderung - Transport von Granulaten oder Schüttgütern mittels Druck oder Vakuum Andere Anwendungen - Filterrückspülung - Tankentleerung - Separation von Schüttgütern - Alle Vakuumanwendungen bis 500 mbar abs. - Alle Druckanwendungen bis 2000 mbar abs. Die Standard-Gebläse beinhalten keine elektrische Anzeige- oder Kontrollgeräte. Sollten kundenseitig solche Geräte installiert werden, ist der Betreiber verantwortlich, dass diese dem gültigen Standard entsprechen. Die Anforderungen an das Zubehör zum Elektromotor (z.B. Frequenzumrichter) richten sich nach den installierten Motor, bzw. nach der Spannungsversorgung des Aufstellungsortes und sind im Einzelfall zu prüfen. Eine gültige Konformitätserklärung ist der Lieferung beigefügt. 5. Inbetriebnahme Für die Dauer der Gewährleistungszeit müssen Sie Betriebsbuch führen, aus dem Betriebsdaten und Daten der Wartung, Inspektionen und Reparaturen hervorgehen. Die Vorlage des Betriebsbuches ist Bedingung für die Anerkennung von Garantieleistungen. Dies gilt ebenso für die Überprüfungen gemäß Tabelle 5 und 6. Weil die Schallhaube die Sicherungsfunktion des Riementriebes übernimmt, fehlt dieser bei Kompakteinheiten mit Schallhaube. Es ist nur Personen gestattet, die über die gefahren rotierender Teile unterwiesen wurden, die Maschine ohne oder mit geöffneter Schallhaube in Betrieb zu nehmen Überprüfung der Maschine - Überprüfen Sie die Befestigung der Maschine und der Schallhaube; - Überprüfen Sie die Vollständigkeit der Maschine und der Schallhaube - Überprüfen Sie alle Ventile auf Funktion. Angeschlossene Teile - Überprüfen Sie, ob alle Teile der Maschine und der Rohr- leitungen richtig befestigt sind. Ölfüllung Gebläse werden ohne Öl transportiert. Die notwendigen Ölmengen entnehmen Sie bitte Tabelle 3 (Kapitel 4.5.4). Unter keinen Umständen sollten Öle gemixt werden In Kapitel 5.5.1 finden Sie mehr Informationen hierüber. 4.5 VERWENDUNG4.5.1 FÖRDER-MEDIUM4.5.2 SAUG- UNDAUSBLAS-TEMPERATUREN4.5.3 SAUG- UNDAUSBLAS-DRÜCKE4.5.4 ÖL-SPEZIFIKATIONEN4.5.5 MAX. ZULÄSSIGE ÖLTEMPERATUR4.5.6 MAX. DREHZAHLEN4.5.7 NOTWENDIGE SICHERHEITSAUS-RÜSTUNG4.5.6.1 RIEMENSCHEINBEN4.5.6.2 STRÖMUNS-GESCHWINDIGKEIT 4.5.9 HINWEISE ZU BETRIEB UNTER 0°C UND TIEFER4.5.10 ANWENDUNGS-FELDER FÜR GRUNDEIN-HEITEN UND KOMPAKT-GEBLÄSE4.5.11 ELEKTRISCHE AUSRÜSTUNG4.5.12 KONFORMITÄTS-ERKLÄRUNG5.1 ERSTE ÜBERPRÜFUNG DER GEBLÄSETabelle 3Rietschle Thomas GmbH + Co. KG Seite 10 / 24 Funktionsüberprüfung Überprüfen Sie, on sich das Gebläse leicht drehen lässt (Drehen Sie die Riemenscheiben leicht von Hand). WARNUNG Sie können Sie bei dieser Aktion verletzen Drehen Sie niemals im Bereich der Riemen Motor**** Vorsicht Quetschgefahr Leitungsüberprüfung Überprüfen Sie die Rohrleitungen auf Verschmutzungen und Verstopfungen. Überprüfung der Drehrichtung Lassen Sie das Gebläse beim ersten Anlauf nicht länger wie 1 Sekunde laufen. Sollte die Drehrichtung nicht stimmen, kann das Gebläse beschädigt werden. Die Drehrichtung ist mittels Pfeile auf dem Gebläse vermerkt.. VERBOTEN Die falsche Drehrichtung beschädigt das Gebläse. VERBOTEN Lassen Sie das Gebläse nach dem Abschalten ganz auslaufen. Der Start darf nur im Stillstand erfolgen Beachten Sie bitte die folgenden Schritte: • Öffnen Sie die Schallhaube (wenn vorhanden) • Schalten Sie den Motor an. Überprüfen Sie die Position des Sicherungsbolzens. Der Motorrahmen sollte diesen nicht berühren. • Überprüfen Sie die Funktion des Sicherheits- und Anlaufventils • Nach ca. 1 Minute überprüfen Sie den Systemdruck. Ist dieser erreicht, schalten Sie die Maschine ab. • Überwachen Sie den Auslauf der Maschine. Das Gebläse muss leicht, ohne Rucken auslaufen. • Überprüfen Sie die Drehrichtung des Ventilators der Schallhaube. Die Luft muss aus der Schallhaube herausgesaugt und an der Oberseite wieder ausgeblasen werden. Überprüfung der Funktion des Sicherheitsventils Überprüfen Sie die Leichgängigkeit der beweglichen Teile der Ventile und schützen Sie diese während des Betriebs vor starken Verschmutzungen • Prüfen, überwachen und dokumentieren Sie den Betriebsdruck und die Temperatur. • Überwachen Sie die Geräusche und Vibrationen während des Betriebs • Überprüfen Sie die Gehäuse auf lokale Überhitzung • Überprüfen und dokumentieren Sie den Ölstand. Max. Vibrationspegel der Gebläse Typ Gebläse-Drehzahlen [1.min-1] 120 300 400 430 550 750 780 1000 1300 1600 2000 3300 400055006500 7000 8300 WPB/WVB 5000 6000 5600 5500 5250 5250 4600 3000 3500 3000 2600 2200 1850 Vibrationspegel [mm.s-1] < 2 < 3 < 3 < 4 < 4 < 5 < 5 < 6 < 7 < 7 < 8 < 8 < 9 Hinweis: Die Daten werden gemessen nach dem CSN ISO 3945 Standard. Max. Vibrationspegel der Elektromotoren MOTOR Type 56 - 132 160 - 225 250 - 280 315 - 355 Kategorie N R N R N, R N R Polanzahl 2,4,6,8 4,6,8 2 2,4,6,8 4,6,8 2 4,6,8 2 2,4,6,8 2,4,6,8 Vibrationspegel [mm.s-1] < 1.8 < 0.71 < 1.12 < 2.8 < 1.12 < 1.8 < 4.5 < 4.5 < 4.5 < 1.8 Hinweis: Daten beziehen sich auf den CSN ISO 35 0000 Standard, Teil 14 (IEC 34-14), Kategorie N – normal, Kategorie R – reduziert. - Während der ersten 2 Stunden die Maschine alle 15 Minuten kontrollieren und die Daten dokumentieren - Während der nächsten 2 Stunden die Maschine alle 30 Minuten kontrollieren und die Daten dokumentieren - Danach für die nächsten 24 Stunden die Maschine stündlich kontrollieren und die Daten dokumentieren Es werden normalerweise keine Notstopeinrichtungen von Rietschle Thomas mitgeliefert. Der Betreiber ist für die Absicherung des Gebläses und der Anlage selbst verantwortlich. Die Grundeinheit hat 2 Ölbehälter, rechts und links im Gehäuse. Das wird durch Einfülllöcher an der Oberseite der Gehäuse eingefüllt. Sie sollten einen Trichter verwenden, um eine Verschmutzung des Gehäuses und des Riementriebes zu vermeiden. Das Gehäuse wird hierbei durch Bohrungen an der Unterseite entlüftet. Beim Ablassen des Öls müssen Sie sowohl die Ablassbohrung und die Einfülllöcher öffnen, im ein entstehendes Vakuum im Ölbehälter zu vermeiden Bitte überprüfen Sie das abgelassene Öl immer auf Verunreinigungen, z.B. Späne oder Metallstaub. Es könnten hier erste Anzeichen von Fehlfunktionen der Lager oder Rotoren vorliegen. Bitte wenden Sie sich in solchen Fällen an die RT-Service-Abteilung. Füllen Sie erst nach einer vollständigen Entleerung des Ölbehälters wieder neues Öl auf. Der max. Ölstand ist bis Mitte Schauglas, der min. Ölstand ca. 3 mm darunter. Der richtige Ölstand wird immer im Stillstand der Maschine gemessen und muss sich zwischen diesen Pegeln bewegen. Bitte nur bis Mitte Schauglas Öl auffüllen, andernfalls kann das Öl aus dem Gehäuse austreten oder in den Verdichtungsraum gelangen. ACHTUNG In Abhängigkeit von der Anwendung kann das Öl bis zu 100°C heiß werden. Schützen Sie sich beim Ölwechsel vor Verbrennungen Schmierstellen am Motor Die kleineren Elektromotoren verfügen über lebensdauergeschmierte Lager. Bei größeren Motoren müssen die Lager gemäß Bedienungsanleitung des Motors geschmiert werden. Ein steigender Differenzdruck in der Saugleitung der Gebläse ist ein Anzeichen für die Verschmutzung der Filterpatrone. Die wird durch die Filterwartungsanzeige markiert durch das Erreichen des roten Bereichs beim Betrieb. Sollte ein Differenzdruckmanometer installiert sein, so finden Sie auch hier eine grüne und rote Zone. Sollten die roten Bereiche erreicht sein, steht ein Wechsel der Filterpatrone an. Zur Bestellung der Patronen beachten Sie bitte deren Bestellnummer, markiert auf den Filterflanschen oder im Abnahmeprotokoll. Nach dem Wechsel der Filterpatrone müssen Sie den Schnappmechanismus der Wartungsanzeige wieder zurücksetzten bis die Anzeige wieder frei ist. 5.3PROBELAUF5.4NOTSTOP-EINRICHTUNGEN5.5 EINSTELLUNGEN UND WARTUNGEN5.5.1 ÖLWECHSEL5.3.1ÜBERPRÜFUNGS-INTERVALLE WÄHREND DES PROBEBETRIEBS5.5.2 WECHSEL DER FILTERELEMENTE DER ANSAUGFILTER5.2 HINWEISE ZUR ERSTEN INBE-TRIEBNAHMETabelle 4Tabelle 5Rietschle Thomas GmbH + Co. KG Seite 11 / 24 Riemenscheiben Das Standard-Gebläse ist mit Keilriemen bestückt. Spannbüchsen übertragen das Drehmoment vom Motor über die Riemen zum Gebläse Spannbüchsen – Montage und Demontage Demontage Lösen und entfernen Sie alle Gewindebolzen. Schrauben Sie die Bolzen in die Gewindelöcher zum Abdrücken der Spannbüchsen. Schrauben Sie die Bolzen gleichmäßig ein um ein Verkanten der Büchse zu vermeiden. Montage Entfetten Sie das Wellenende, die Spannhülsen und das Loch der Riemenscheibe. Führen sie die Spannhülse in die Riemenscheibe. Positionieren sie die Gewindelöcher der Spannhülse und der Riemenscheibe übereinander. Ölen Sie die Bolzen etwas und schrauben Sie diese in die Befestigungsgewinde. Bitte noch nicht festschrauben Stecken Sie nun die Riemenscheibe mit Spannhülse über den Wellenschaft. Nun können Sie die Bolzen gleichmäßig mit einem Drehmoment-Schlüssel einschrauben. Ziehen Sie die Bolzen mit dem unten angegebenen Drehmoment fest (Ms). Überprüfen Sie den richtigen Sitz nach einer kurzen Betriebsdauer der Maschine. Halten Sie die Abdruckgewinde für den nächsten Einsatz sauber. Befestigungs-Drehmomente für die Spannhülsen Type 1008 1108 1210 1215 1310 1610 1615 2012 Ms [Nm] 5.6 5.6 20 20 20 20 20 31 Type 2517 3020 3030 3535 4040 4545 5050 Ms [Nm] 48 90 90 112 170 192 271 Keilriemen-Wartung Die Riemen werden gespannt in Abhängigkeit von benötigten Drehmoment. Während des Betriebes werden die Riemen, durch das Gewicht des Motors auf dem Pendelrahmen, automatisch gespannt. Die Spannung wird begrenzt durch den Anschlag (beachten Sie Kapitel 3.6). Nachdem die Riemen eingelaufen sind, müssen Sie den Anschlag neu justieren. Die benötigten Parameter (die Größe und Art der Riemenscheiben, die Anzahl und Größe der Riemen) sind abgestimmt auf das Übersetzungsverhältnis der Kompakteinheit, sodass die Riemen optimal eingesetzt werden. Sollte ein Riemen verschlissen sein, wechseln Sie bitte immer den gesamten Satz mit dem Typ und der Anzahl, welche vorhanden waren. Sie müssen immer Riemen mit einer garantierten Umfangsgeschwindigkeit von mind. 50 m/s verwenden. Sie finden die Angaben bezüglich des Riementriebs im Abnahmeprotokoll. Eine lange Lebensdauer des Riementriebes ist gewährleistet, wenn Sie immer die einen ordnungsgemäße Wartung vornehmen und die Riemen einsetzen, die Rietschle Thomas empfiehlt, bzw. verwendet hat. Die Parallelität der Wellenschäfte des Motors und des Gebläses sowie die Ausrichtung der Riemenscheiben werden bei der Produktion eingestellt. Bei einem Austausch des Motors achten Sie bitte ebenso auf die Parallelität der Riemenscheiben. Die max. zulässige Abweichung beträgt 0,4%. Beachten Sie bitte hierzu die nachfolgende Zeichnung Weil die Gebläse normalerweise ohne ständig anwesendes Bedienpersonal betrieben werden, müssen diese abgesichert werden gegen Überlastung und/oder andere mögliche Fehler. Sie sollten die Maschine nur mit einem Motorschutzschalter betreiben, der den Motor zuverlässig gegen Überschreiten des zulässigen Stroms absichert. Der Betreiber der Maschine muss sicher stellen, dass die Maschine nicht dauerhaft mit geöffnetem Sicherheitsventil betrieben wird. Die kommt sehr häufig beim gleichzeitigen Einsatz mehrerer Gebläse vor (z.B. in größeren Kläranlagen). Hier wird der Zugang zu einem Verbraucher geschlossen, aber diese Verminderung der benötigten Leistung wird nicht durch eine Drehzahlverringerung am Gebläse oder dessen Abschaltung berücksichtigt. Beim Betrieb der Gebläse mit offenem Sicherheitsventil können sich erhöhte Druckpulsationen einstellen, die dann zu Beschädigungen der Lager und des Rückschlagventils führen. Dies verringert die Lebensdauer des Gebläses. Wir empfehlen weiterhin die Überwachung der Ausblastemperatur mittels Sensoren, um hier bei einen unzulässigem Anstieg (bei z.B. einer Rohrverengung), ein rechtzeitiges Reagieren darauf zu ermöglichen. Kennzeichnung von Grund- und Kompakteinheit: Typenschild von Grundeinheit, Kompakteinheit und Schallhaube Das folgende Anhängeschild aus Karton hängt an der Grund- und Kompakteinheit. TRANSPORTED WITHOUT OIL Die Angabe der richtigen Drehrichtung ist markiert durch folgenden Pfeil auf dem Gebläsegehäuse (am Wellenschaft) und dem Riemenschutz. 1/2 ‘’ 1/2 ‘’ Befestigungsgwinde 1/2 ‘’ Abdrückgewinde BefestigungsgewindeAbdrückgewinde1/2 ‘’ 5.5.3 RIEMENSCHEIBENUND -SPANNUNG5.6 BETRIEB OHNE BEDIEN-PERSONAL5.7 KENNZEICHNUNG VON GRUND-UND KOMPAKTEINHEITTabelle 6Rietschle Thomas GmbH + Co. KG Seite 12 / 24 Unter Berücksichtigung der Vorschrift EN 1012 werden folgende Kennzeichen an der Grund- und Kompakteinheit angebracht: - C1 Vorschrift: Bitte Bedienungsanleitung beachten - C2 Vorgeschriebene Aktivität: Anweisung zum Tragen von Gehörschutz - C7 Warnung: Heiße Oberfläche - C19 Öleinfüllstelle - C 21 Lastangriffspunkt - Sicherheitshinweis - Rotes Schild „CAUTION (Achtung)“. angebracht am Ansaugschalldämpfer oder Schallhaube - “Achtung, Schneidende Kante“ - Schild angebracht am Grundrahmen unter dem pendelnden Motorrahmen Fehler am Gebläse können in zwei Kategorien unterschieden werden: - Mechanische Fehler (Lager, Zahnräder, Rotoren, etc.) - Elektrische Fehler (Motor, Wicklung, Kontakte, Sicherungen, etc.). Sollte ein elektrischer Fehler auftreten, lassen Sie ihn nur von Fachpersonal beheben. Falls Sie sich unsicher über die Vorgehensweise sind, nehmen Sie bitte mit dem Rietschle Thomas Service Kontakt auf. 5.8INSTRUKTIONEN ZUR FEHLER-BEHEBUNGRietschle Thomas GmbH + Co. KG Seite 13 / 24 Übersicht über mögliche Fehler und Methoden zu deren Beseitigung Fehler möglicher Grund Beseitigung Die Maschine startet nicht Fehler in der Elektrik Überprüfen Sie den Motor (Motorwicklung, Kontaktschluss), die Kontakte, Sicherungen, Sicherungseinrichtungen (Sensoren) Öl tritt aus. Zu hoher Ölstand (im Stillstand max. bis Mitte Schauglas) Lassen Sie Öl ab Erhöhter Geräuschpegel. Das Gebläse klingt „metallisch“ Lagerfehler. Die Rotoren berühren sich. Falsche Einstellung der Toleranzen Reparatur durch den Rietschle Thomas Service Lagerfehler. Die Rotoren berühren sich Reparatur durch den Rietschle Thomas Service Zu hoher Druck in der Ausblasleitung Messen Sie den Druck und beseitigen Sie die Ursache Zu hohe Stromaufnahme Zu hohes Vakuum Wechseln Sie die Filterpatronen Kein Öl im Gebläse Hohe Temperatur am Riemenschutz, nahe an den Riemenscheiben Lagerfehler Reparatur durch den Rietschle Thomas Service Kein Öl im Gebläse Hohe Temperatur am Gehäuse der Grundeinheit Fehler der Lager oder Zahnräder Reparatur durch den Rietschle Thomas Service Gleitende Riemen Verschmutzter Riemen Reinigen Sie die Riemen und Riemenscheiben. Überprüfen Sie die Riemenspannung und justieren Sie eventuell den Anschlag des Motorrahmens neu Das Gebläse läuft gegen Druck an (nur für Kompakteinheiten mit PVO-Ventilen) Fehlerhafte Funktion des Anlaufventils Reparatur durch den Rietschle Thomas Service Überprüfen Sie die Rückschlagklappe und/oder wechseln Sie sie aus Das Gebläse dreht beim Ausschalten spontan zurück Rückschlagklappe defekt Demontieren Sie die Rohrleitung und wechseln Sie die Dichtung Zu hoher Druck in der Ausblasleitung Messen Sie den Druck und beseitigen Sie die Ursache *) Das Sicherheitsventil öffnet bei +10% des Betriebsdruckes Das Sicherheitsventil ist während des Betriebes geöffnet (Druckanwendung) Fehler des PVO-Ventils Reparatur durch den Rietschle Thomas Service Das Sicherheitsventil ist während des Betriebes geöffnet (Vakuumanwendung) Zu hohes Vakuum in der Saugleitung Reparatur durch den Rietschle Thomas Service Das Sicherheitsventil öffnet nicht, bei Erreichen des max. Druckes Das Ventil ist durch Schutz verstopft (nur für HEROSE-Ventile) Reinigen Sie das Ventil Reparatur durch den Rietschle Thomas Service Verschmutze Filterpatrone Wechseln Sie die Patrone Überlastung Überprüfen Sie die Gebläse-Parameter Das Gebläse überhitzt Verschleiß der Rotoren Reparatur durch den Rietschle Thomas Service Falsche Installation der Rückschlagklappe Überprüfen und korrigieren Sie die Einbausituation Gleitende oder gebrochene Riemen Reinigen oder wechseln Sie die Riemen. Überprüfen Sie die korrekte Ausrichtung des Riementriebs und der Riemenscheiben Keine Förderung des Gases Fehler der Grundeinheit Reparatur durch den Rietschle Thomas Service Falsche Auslegung des Gebläses Vergleichen Sie die gewünschten Daten mit dem Datenblatt und wählen Sie das richtige Gebläse aus Leck am Sicherheitsventil Überprüfen Sie den Systemdruck Reparatur durch den Rietschle Thomas Service Fördervolumen zu gering Verschmutzter Riemen Reinigen Sie die Riemen und Riemenscheiben. Überprüfen Sie die Riemenspannung und justieren Sie eventuell den Anschlag des Motorrahmens neu Die Rotoren berühren sich Überprüfen Sie die Toleranzen und Lager Reparatur durch den Rietschle Thomas Service Lagerschaden Wechseln Sie das Lager und das Öl Reparatur durch den Rietschle Thomas Service Falsche Ausrichtung der Riemenscheiben und/oder der Spannhülsen Korrigieren Sie die Einstellung Mangelhafte Befestigung des Motors oder der Geläseeinzelteile Ziehen Sie Schrauben fest und richten Sie Teile aus Starke Vibrationen der Grundeinheit oder Kompakteinheit Rotorunwucht aufgrund von Verschmutzungen Reinigen Sie die Rotoren und den Verdichtungsraum Tabelle 7Rietschle Thomas GmbH + Co. KG Seite 14 / 24 Bitte überprüfen Sie vor der Kontaktaufnahme zum Rietschle Thomas-Service die Auslegung Ihrer Applikation. In vielen Fällen liegt hier ein Fehler in der Auslegung vor. Es kann z.B. vorkommen, dass der Leitungswiderstand in der Ausblasleitung über das eingestellte Druckniveau der Gebläse steigt. Dies zeigt sich erst nach der Inbetriebnahme der Gebläse und/oder der Verbraucher. Weiterhin ist es möglich, dass nach einer kurzen Betriebsdauer, bedingt durch Verschmutzungen in den Leitungen, von Druckbehältern oder z.B. einen starken Anstieg eines Wasserstandes sich ebenfalls die Druckverluste erhöhen. Überprüfungen der Grundeinheiten Betriebsdauer Überprüfung Schmiermittel nach 400 Stunden Funktionsüberprüfung In einem trockenem kontinentalen Klima sollten Sie die Rotoren und den Verdichtungsraum bei einem 6-wöchigen Stillstand gegen Korrosion imprägnieren. Bei einer hohen Luftfeuchtigkeit entsprechend früher (beachten Sie Kapitel 2.3) Überprüfen Sie die Ölstände Erster Ölwechsel nach Inbetriebnahme Überprüfen Sie die Schleuderscheiben im Getriebeölbehälter auf Funktion nach 4.000 2) Stunden Ölwechsel nach 20.0001) Stunden Überprüfung des Vibrationenspegels der Lager nach 40.0001) Stunden Überprüfung des Vibrationenspegels der Lager. Eventuell Tausch der Lager Ölwechsel Bemerkungen: 1) durchgeführt vom Rietschle Thomas Service 2) Die Wechselintervalle des Öls sind abhängig von der Temperatur im Ölbad. Diese ist indirekt abhängig von der Temperatur des Fördermediums. Sollte die Öltemperatur nicht über 50°C steigen, können Sie das Öl jährlich einmal (nach 8.000 Bh) wechseln. Bei Öltemperaturen über 100°C wechseln Sie bitte 4-mal im Jahr das Öl aus (nach 2.000 Bh). Ist die Temperatur über 120°C müssen Sie monatlich wechseln. Überprüfung der Kompakteinheiten Betriebsdauer Überprüfung Schmiermittel nach 400 Stunden Visuelle Überprüfung, Funktionsüberprüfung, Festigkeit der Schraubverbindungen, Betriebsdruck, Ausblastemperatur, Schallpegel und Schallhaubenventilator Überprüfung des PVO-Ventils auf Funktion und Leichtgängigkeit Überprüfung des Filtereinsatzes auf Verschmutzung nach 800 Stunden Überprüfung der drehenden Elemente, des Motors und der Riemenspannung. je nach Größe des Elektromotors Überprüfung der Schmierstellen beim Motor nach Vorgaben aus der Bedienungsanleitung des Motors. nach 20.0001) Stunden Erwartete Lebensdauer von Lagern 2-poliger Motoren nach 30.0001) Stunden Erwartete Lebensdauer von Lagern 4-, 6- und 8-poliger Motoren Bemerkungen: 1) durchgeführt vom Rietschle Thomas Service 2) Die Kontrolleinheit der PVO-Ventile sollte regelmäßig gewartet werden. Da es hier um ein Sicherheitsbauteil handelt, sollten Sie diese Wartung vom Rietschle Thomas Service durchführen lassen. Wenn Sie diesen Service selbst durchführen möchten, lassen Sie sich von unserem Service unterweisen. WARNUNG Während Service-Arbeiten muss das Gebläse ausgeschaltet und gegen unbeabsichtigtes Wiedereinschalten gesichert sein. Sollte eine Zuwideranhandlung gegen die Vorschriften und Hinweise in dieser Betriebsanleitung vorliegen, lehnt Rietschle Thomas jeglicher Garantie- oder Gewährleitungsanspruch ab. Sollten Sie ungewöhnliche Fehler oder Betriebszustände feststellen, schalten Sie das Gebläse ab und kontaktieren Sie umgehend den RT Service. Beim Anruf vom Rietschle Thomas Service geben Sie uns bitte folgende Informationen: • Die Seriennummer und den Typ der Grundeinheit • Die Seriennummer und den Typ der Kompakteinheit • Die Seriennummer und den Typ des Motors • Die festgestellten Fehler • Die Maßnahmen die Sie bereits getroffen haben, um den/die Fehler zu beheben. Sollte das Gebläse zurück zum Hersteller geschickt werden müssen, lassen Sie bitte das Öl ab. Ebenfalls sollten die nicht lackierten Teile der Gebläse gegen Korrosion und die Ein- und Ausgangsstutzen gegen Verschmutzung geschützt werden. Motoren zur Reparatur müssen ohne Riemenscheiben und Spannhülsen versandt werden. Gegen Berechnung kann der Rietschle Thomas Service die Wartung der RT-Gebläse und Gebläse anderer Hersteller übernehmen. Bitte sprechen Sie uns wegen eines Wartungsvertrages an. Eine vorbeugende Instandhaltung kann die Lebensdauer der Gebläse entscheidend verlängern. Kontakt-Adresse Bundesrepublik Deutschland: Rietschle Thomas GmbH + Co. KG Roggenbachstr, 58 79650 Schopfheim Tel. 07622 / 392-0 Fax: 07622 / 392-300 Hotline: 07763 / 4555 www.rtpumps.com • Die Drehrichtung der Geläse darf nicht entgegengesetzt der vorgeschriebenen sein. • Standard-Gebläse dürfen nicht dauerhaft überlastet werden. Das max. zulässige Druckverhältnis ist 2. • Die Gebläse dürfen nicht thermisch überlastet werden • Die Gebläse dürfen nicht in Ex-Zonen eingesetzt werden. • Die Größe kontaminierender Bestandteile des Fördermediums dürfen nicht über die in Kapitel 3.4. beschriebenen Werte gehen 5.11INFORMATIONEN ÜBERNICH-ZULÄSSIGENGEBRAUCH 5.9 ROUTINEMÄSSIGE WARTUNG UND ÜBERPRÜFUNG5.10WARTUNG DURCH DEN HERSTELLERTabelle 8Tabelle 9Rietschle Thomas GmbH + Co. KG Seite 15 / 24 Gesundheits- und Sicherheitsschutz am Arbeitsplatz Rietschle Thomas Gebläse halten die gültigen Europäischen Bestimmungen des Gesundheitschutzes ein. Trotzdem können nicht vermeidbare Risiken von den Gebläsen ausgehen. Um Verletzungen vorzubeugen, sollten die Betreiber folgende Regeln einhalten: • Die Bediener sollten geschult und eingewiesen werden • Alle Tätigkeiten an der Maschine sollten nach den Vorgaben dieser Bedienungsanleitung durchgeführt werden. • Keine festen, flüssigen und/oder staubförmigen Materialien sollten in das Gebläse oder Gebläseteile gelangen. Bei Fragen kontaktieren Sie bitte den Rietschle Thomas Service • Die Gebläse dürfen nicht während des Betriebes bewegt werden. • Die Gebläse dürfen nicht mit demontierter Saugleitung betrieben werden. Die Rotoren sind frei zugänglich und stellen eine Verletzungsgefahr dar • Betreiben Sie nicht die Maschine, wenn die Schutzeinrichtungen (z.B. Riemenschutz, Lüfterschutz) defekt sind. • Benützen Sie Handschuhe. Die Maschine kann an einigen Stellen im Betrieb oder nach dem Abschalten sehr heiß werden. • Schützen Sie Ihr Gehör wenn die Schallhaube während des Betriebs offen ist oder die Maschine ohne betrieben wird. • Wenn das Gebläse mit einer Schallhaube ausgerüstet ist, wird kein Riemenschutz installiert. Die Schallhaube stellt hier einen ausreichenden Schutz des Riemens dar. Aus diesem Grund darf das Gebläse niemals bei geöffneten Türen betrieben werden, weil sonst die Gefahr einer Verletzung nicht auszuschließen ist. • Weil der Motorrahmen nur von den Riemen in seiner Arbeitsposition gehalten wird, halten Sie sich bitte nicht in dessen Arbeitsbereich auf. Es kann zu einer abrupten Veränderung der Lage kommen, wenn ein oder mehrere Riemen reißen. • Bevor Sie Arbeiten an der Maschine ausführen, schalten Sie diese vom Stromnetz ab und sichern Sie gegen wiedereinschalten. • Verwenden Sie keine aggressiven Reinigungsmittel Sehr heiße Oberflächen können sein bei • der Grundeinheit • dem Ausblasschalldämpfer • der Druckleitung • dem Sicherheits- und Anlaufventil • Gehörschutz • Handschuhe • Enganliegende Arbeitskleidung Passende Ersatzteile (Filterpatronen, Riemen, Rückschlagklappen und/oder Öl) sind auf Kundenwunsch verfügbar. Sie sind nicht Bestandteil des Lieferumfangs. Teile und Materialien für einfache Wartungen und Reparaturen a) Filterpatronen b) Riemen c) Rückschlagklappen Sprechen Sie uns auch auf Wartung und Reparaturen von Fremdfabrikaten an. Der Rietschle Thomas Service wird Ihnen gerne ein entsprechendes Angebot unterbreiten. 6. Außerbetriebnahme und Entsorgung Verpackung Die gesamte Verpackung ist umweltfreundlich und recyclebar. Die verwendete Pappe besteht aus Altpapier. Das verwendete Holz wird nicht behandelt Die Paletten sind wiederverwertbar. Die Kunststoffteile sind wie folgt markiert: >PE< Polyethylene Grund- und Kompakteinheit • Ersatzteile und/oder das Gebläse müssen demontiert, gereinigt und sortenrein durch einen zugelassenen Betrieb entsorgt werden. • Sollten Sie das Gebläse komplett verkaufen, geben Sie bitte die Dokumentation (z.B. Bedienungsanleitung) mit bei. Öle und Schmierstoffe Bitte entsorgen Sie die Öle gemäß den für Sie gültigen Vorschriften. 7. Geräuschpegel 7.1 Allgemein Der mittlere Schallpegel A (gemessen unter Laborbedingungen nach den Vorgaben der EN ISO 11200, ISO 7574, und ISO 3740 Standards) wird angegeben in den Datenblättern von Rietschle Thomas. Beachten Sie bitte, dass diese Werte von den gemessenen Werten vor Ort (im Freifeld) abweichen können. 7.2 Vakuumpumpen Die Angabe der Schallpegel bei Vakuumpumpen beziehen sich auf Gebläse mit angeschlossenen Saug- und Druckleitungen, bzw. mit Ausblasschalldämpfer. Sollte das Gebläse frei gegen Atmosphäre ausblasen, so erhöhen sich die Schallpegel um ca. 15-20 dB gegenüber den Angaben im Datenblatt. 7.3 Schallemissionen in der Rohrleitung Die Geräuschemissionen die von der angeschlossenen Saug- oder Druckleitung ausgehen, sind in der Angabe des Schallpegels nicht berücksichtigt. Beachten Sie bitte bei der Planung, dass das Gebläse die Leitungen nicht zur Resonanzschwingungen anregt und es so zu einer Geräuschbelastung kommen kann. Es zwingend notwendig, die Durchmesser, die Wandstärke und das Material der Rohrleitungen, sowie die Aufhängung der Saug- und Druckleitung auf das Gebläse abzustimmen. Die Erregungsfrequenz der Rietschle Thomas SHARK-Baureihe liegt zwischen 100 und 500 Hz. Sie hängt unmittelbar von der Drehzahl der Gebläse ab (ca. 1.000 bis 5.000 1/min). Auf Kundenwunsch können wir, abgestimmt auf das eingesetzte Gebläse, zusätzliche Rohrleitungs-Schalldämpfer anbieten. Diese Schalldämpfer können die Geräuschemissionen verringern. 7.4 Aufstellungsort Beachten Sie bitte bei der Planung des Austellungsortes, dass die Rohrleitungen flexibel durch Wandöffnungen geführt werden müssen, weil sonst sich die Vibrationen auf die Wandkonstruktion übertragen könnten. Das kann zu Beschädigungen oder Schallübertragung führen. Sie sollten, wenn möglich, schallabsorbierende Materialien verwenden und Blechkonstruktionen vermeiden. 5.12 INFORMATIONEN ÜBER NICHTAUS-ZUSCHLIESENDE RISIKEN 5.13 HEISSE OBERFLÄCHEN5.14 EIN-RICHTUNGEN ZUM ARBEITSSCHUTZ5.15 ERSATZTEILERietschle Thomas GmbH + Co. KG Seite 16 / 24 8. Bedienerschulung Nachdem die Maschine aufgestellt und angeschlossen ist, sollte der Betreiber der Gebläse die Bediener einweisen. Schulungs-Plan: 1. Überprüfung der Ölstände, Nachfüllen und Wechseln des Öls Diese Tätigkeiten werden im Stillstand des Gebläses durchgeführt. Das Ölvolumen differiert je nach Typ. Der optimale Ölstand ist bei Erreichen von Mitte Schauglas vorhanden. Die Bediener sollten nur empfohlene Schmierstoffe verwenden. Die Arbeitsschritte des Ölwechsels sind in dieser Anleitung beschrieben. 2. Überprüfung der Riemenspannung und der Riemenscheiben mit Spannhülsen 3. Überprüfen und Wechseln der Filterpatronen Die Notwendigkeit der Überwachung der Filterpatronen und dessen Wechsel wurde bereits erklärt. Die Häufigkeit dieser Maßnahme richtet sich nach den örtlichen Betriebsbedingungen. 4. Unterweisen Sie die Bediener in der richtigen in Betriebnahme Weisen Sie auf mögliche Gefahren hin 5. Weisen Sie auf die Beachtung der beigleitenden Informationen hin - Bedienungsanleitung, Qualitätszertifikat. 6. Wartungsarbeiten Die Erkennung von möglichen Fehlern und deren Beseitigung. Die Bestellung von E-Teilen. 9. Drucküberwachung Nach der EU-Verordnung 97/23/ES, welche die Anforderungen für druckbeaufschlagte Bauteile regelt, gehört der Ausblasschalldämpfer zur Rohrleitung. Dieser Schalldämpfer ist mit Sicherheitsventilen ausgerüstet: 1) PVO-Ventil, konstruiert von LUTOS. Die Konformität wird bestätigt nach der ES-Vorschrift für Typenabnahmen, Kapitel 3, Anhang 3, E-32-00220-02. Die Produkte tragen das CE 1015 Symbol. 2. Ventile der HEROSE GMBH Die Konformität wird bestätigt nach der EU-Vorschrift 97/23/ES. Die Produkte tragen das CE 0045 Symbol. 10. Sonderbauformen (nur für Grundeinheiten) Wenn kein E-Motor zum Antrieb von Grundeinheiten verwendet wird (z.B. Verbrennungsmotor), muss sicher gestellt werden, dass das Wellenende des Gebläses nicht mit unzulässigen Querkräften beaufschlagt wird. Es dürfen weiterhin keine Vibrationen vom Antrieb auf das Gebläse übertragen werden. Empfehlungen zur Konstruktion: a) Das Gebläse und der Antrieb sollten auf einem gemeinsamen Grundrahmen montiert werden. Die Vibrationen sollten nicht zu stark sein. b) Ein zusätzliches Lager in einem separatem Lagerbock empfiehlt sich beim Antrieb mittels einem Verbrennungsmotor. c) Installieren Sie immer eine flexible Kupplung zum Ausgleich von Mittentoleranzen und Wärme-ausdehnungen der Wellen Arrangement Drawing: Secure the bearing with a r etai ning Coupling Bearing Bearing block Coupling Combusti on engine flywheel Beispiel für den Anschluss eines direktgekuppelten Fremdmotors. Rietschle Thomas GmbH + Co. KG Seite 17 / 24 Anhang 1Schema Kompakteinheit, Druckverhältnisse 1 m t0 p0t pt pt3 1 543 61 Ansaugfilterschalldämpfer2 Gebläse4 3 RückschlagventilAusblasschalldämpfer5 6 Sicherheitsventil KompensatoriMPm nm n P 10,14,159 MotorRiementrieb9 10,14,15L m20Anlaufventil 20 V VVsvsv3,4,62 1p3-p0pp=0pp0p31 – Druckverlust zwischen Ansaugfilter und Schalldämpfer2 – Differenzdruck Grundeinheit3,4,6 – Ausblas-Druckverlustp3-p0 – Differenzdruck KompakteinheitvsRietschle Thomas GmbH + Co. KG Seite 18 / 24 Anhang 2PVO – kombiniertes Sicherheits- und Anlaufventil Rietschle Thomas GmbH + Co. KG Seite 19 / 24 Anhang 3.1Zwangsventilation mit Schallhaube – Ansaugung in einer Halle VV V + V + VVVVVV V + VV V + VVV V Zwangsventilation ohne Schallhaube – Ansaugung in einer Halle VVV V + VVV F Lüfter G Lüfter L Festlager M Faltenbalg N Dämmstoff O Flexible Wanddurchführung Rietschle Thomas GmbH + Co. KG Seite 20 / 24 Anhang 3.2Zwangsventilation mit Schallhaube – Ansaugung von Außenluft. VVV VVV Natürliche Ventilation ohne Schallhaube – Ansaugung in einer Halle VVV V + VVV F Lüfter L Festlager M Faltenbalg N Dämmstoff O Flexible Wanddurchführung P Schutzdach Rietschle Thomas GmbH + Co. KG Seite 21 / 24 Anhang 4Schaltschema Grundeinheit mit Schallhauben-Ventilator (3×400V) Gebläsemotor 3 ~ = 11 kW (Y/D); Lüfter 3 ~ B F Y DFBY/DD Y B – Gebläseantrieb F - Lüfter Gebläsemotor 3 ~ < 11 kW (D); Lüfter 3 ~ B FB F B - Gebläseantrieb F – Lüfter Rietschle Thomas GmbH + Co. KG Seite 22 / 24 Anhang 5Schaltschema Grundeinheit mit Schallhauben-Ventilator (1×230V) Gebläsemotor 3 ~ = 11 kW (Y/D); Lüfter 1 ~ B FB F Y/D Y DY D B - Gebläsemotor F - Lüfter Gebläsemotor 3 ~ < 11 kW (D); Lüfter 1 ~ B F B - Gebläsemotor F - Lüfter Rietschle Thomas GmbH + Co. KG Seite 23 / 24 Anhang 6Messprotokoll Vibrationspegel Das Bild zeigt die Messpunkte für die Grundeinheit und Motor. Es ist notwendig dies Punkte für die Vergleichbarkeit der Daten einzuhalten. Vd2 Ad1 Vd3 Am6 Vm6Hd3Hd4Vd4Hd2Hd1Vd1Hm6Hm5Vm5 Vibration Measurement Vibrations value - total value / Frequency [Hz] - Vibration value C.V. F V.F. F V.F. F V.F. F Messpunkt [mm / s] [Hz] [mm / s] [Hz] [mm / s] [Hz] [mm / s] [Hz] Vd Hd 1 Ad Vd Hd 2 - Vd Hd 3 - Vd Hd 4 - Vm Hm 5 - Vm Hm 6 Am
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